von Schlör, Ferdinand Adam Nikolaus

Geburtsname von Schlör, Ferdinand Adam Nikolaus
Rufname Ferdinand
Gramps ID I0803
Geschlecht männlich
Alter beim Tod 85 Jahre, 3 Monate

Ereignisse

Ereignis Datum Ort Beschreibung Notizen Quellen
Geburt [E1770] 1839-03-02 Richelbach  
 
Tod [E1771] 1924-06-02 Würzburg  
 

Eltern

Beziehung zur Hauptperson Name Beziehung innerhalb dieser Familie (wenn nicht durch Geburt)
Vater Schlör, Johann [I0800]
Mutter Mark, Anna Maria [I0799]
    Bruder     Schlör, Paul [I0801]
    Schwester     Schlör, Agathe [I0802]
         von Schlör, Ferdinand Adam Nikolaus [I0803]

Erzählend

http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_von_Schl%C3%B6r

Erzählend

UMSCHAU
Der Würzburger Bischof Ferdinand von Schlör
Geboren vor 175 Jahren in Richelbach
Im Richelbacher Gemeindehaus kam am 2. März 1839 das dritte Kind des Lehrerehepaares Schlör zur Welt. Es erhielt die Namen Ferdinand Adam Nikolaus.
Vater Johann Schlör war am 1.Mai 1838 mit seiner Ehefrau Anna Maria und den beiden Kindern Paul und Agathe als erster Lehrer nach Richelbach gekommen und erhielt eine Stelle als Schulverweser. Der Unterricht fand im Wirtshaus statt. Ein Schulhaus baute man erst 1842; die junge Lehrerfamilie wohnte bis dahin im gemeindlichen Armenhaus.
Bereits am 1. Juni 1840 erhielt Johann Schlör die Lehrerstelle in Rittershausen im Ochsenfurter Gau. Ferdinand erhielt dort zunächst fünf Jahre Unterricht in der Dorfschule bei seinem Vater. Es folgten vier Jahre Lateinschule in Würzburg und weitere vier Jahre Gymnasium in Aschaffenburg.
Nach dem Theologiestudium in Würzburg wurde er 1862 im Alter von 23 Jahren in Würzburg zum Priester geweiht. Als Kaplan wirkte er in Wermerichshausen und in der Stiftspfarrei Aschaffenburg, wurde dann Präfekt und später Direktor des dortigen Studienseminares. Bis er 1891 zum Domkapitular erwählt wurde, leitete er das Julianum in Würzburg.
1898 wurde Schlör zum Bischof von Würzburg ernannt und empfing durch den Bamberger Erzbischof Schork die Bischofsweihe.
Die Gemeinde Richelbach ernannte ihn zum Ehrenbürger; in seinen Geburtsort kommt Bischof Schlör jedoch erst 1905 zur der Weihe der neu erbauten Kirche. Am Geburtshaus Schlörs ließ die Gemeinde damals eine Gedenktafel anbringen. Da das „Armenhaus“ schon vor Jahrzehnten wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste, ist diese heute dort in der
Gartenmauer eines Grundstückes eingelassen. Die vorbeiführende Straße erhielt den Namen: „Bischof-Schlör-Straße“. Im Haupteingang der Kirche begrüßt ein Glasfenster mit Bischof Schlör in einer sehr realistische Abbildung die Besucher (siehe Titelbild).
Nach 26 Jahren im Bischofsamt starb Ferdinand von Schlör am 2. Juni 1924 im Alter von 85 Jahren

Quelle: http://www.neunkirchen-unterfranken.de/sonstiges/pfarrbrief-nk-100314.pdf

Ahnentafel

  1. Schlör, Johann [I0800]
    1. Mark, Anna Maria [I0799]
      1. Schlör, Paul [I0801]
      2. Schlör, Agathe [I0802]
      3. von Schlör, Ferdinand Adam Nikolaus

Vorfahren